
Für Cheminée-Zündhölzer · 35 cm, aus einem Stück · Sammlerkarte liegt bei · CITES beachten
Art. Nr. 050-315-000
Ein 35 Zentimeter hohes Elfenbein-Behältnis für Cheminée-Zündhölzer, aus einem einzigen Stück gearbeitet. Aus der Wandung ist ein Gesicht herausgeschnitten: zusammengezogene Brauen, durchbohrte Augen, breite Nase, weit aufgerissener Mund mit gewulsteten Lippen, darüber eine gezackte Haarpartie. Der Mund ist durchbrochen — dort greift man die Hölzer heraus. Die Rückseite trägt eine geschnitzte Kartusche mit eingelegter blauer Steinplatte.
Zum Stück gehört eine handbeschriftete Karte des Zentralmarkt Bern — dem Flohmarkt an der Dampfzentrale, Marzilistrasse. Darauf steht:
«Dämonen Maske · Jap. 19. Jh. · Schloss Herbligen»
Der Kartenaufdruck nennt die Markttermine 2013. Die Unterschrift des Vorbesitzers ist auf dem Foto abgedeckt — die Karte im Original geht mit dem Stück an den Käufer.
Sie belegt eine Sammlerkette: Schloss Herbligen im Kanton Bern als genannte Vorbesitzerschaft, danach der Berner Flohmarkt. Sie ist keine amtliche Expertise, und die Datierung «19. Jh.» ist eine Zuschreibung des Vorbesitzers, kein Gutachten.
Was sie aber ändert, ist die Lesart: Das ist kein Tiki. Der Beschriftung nach — und die Physiognomie stützt das — ist es ein japanisches Dämonengesicht, ein Oni. Die zusammengezogenen Brauen, der aufgerissene Mund und der stechende Blick gehören in diese Bildtradition, nicht in die polynesische.
Das Stück ist Elfenbein, durchgehend, aus einem Stosszahnabschnitt gearbeitet. Die Schnittkante am oberen Rand zeigt die charakteristische dichte, homogene Dentinmasse mit feinen Längslinien; die Oberfläche hat den wachsartigen Glanz und die warme Cremefarbe, die kein Ersatzmaterial so hinbekommt, und in den Alterungsrissen sitzt die gewachsene braune Patina.
Ein Behältnis dieser Höhe verlangt einen Stosszahn entsprechenden Kalibers — das ist die klassische Machart japanischer Elfenbeingefässe und -vasen, und es ist der Grund, warum solche Stücke selten sind.
Elfenbein unterliegt dem Artenschutzrecht (CITES). Der Handel innerhalb der Schweiz ist bei vorkonventioneller Ware zulässig — bei einem Objekt dieses Alters ist das der Fall. Zu beachten:
CHF 7'500.–, verhandelbar.
Zur Einordnung: Ein Elfenbein-Netsuke eines Oni aus der Edo-Zeit, 18. Jahrhundert, erzielte bei Bonhams £1'875 inklusive Aufgeld — bei drei bis fünf Zentimetern Grösse. Dieses Stück misst 35 Zentimeter, ist rundum durchgearbeitet und trägt eine Steineinlage. Japanische Elfenbeingefässe dieser Grössenordnung bewegen sich im Auktionshandel bei gesicherter Zuschreibung im vier- bis fünfstelligen Bereich.
Der Preis liegt bewusst darunter, weil die Datierung auf einer Sammlernotiz beruht und nicht auf einem Gutachten. Wer eine fachliche Bestimmung machen lassen will, soll das vor dem Kauf tun — kommt dabei etwas anderes heraus, reden wir neu.
Gut und altersgemäss. Kanten scharf, Oberfläche mit gewachsener Patina, feine Alterungsrisse — bei Elfenbein dieses Alters normal und kein Mangel. Innen vom Gebrauch nachgedunkelt.
Oder direkt: Dave · +41 79 352 55 20 · WhatsApp · Besichtigung in Rickenbach ZH
CHF18.–
Tamanohada «Welcome Soap» · Fischseife aus Japan, OVP
Art. Nr. 050-629-000
Merk ich mir!♡
CHF18.–
Aufnäher Skorpion · mit Klettrücken
Art. Nr. 050-746-000
Merk ich mir!♡
CHF25.–
Daruma-Becher, Japan
Art. Nr. 050-174-000
Merk ich mir!♡
CHF25.–
Roter Sake-Becher mit Kanji, Japan
Art. Nr. 050-175-000
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CHF90.–
Rat Fink Wacky Wobbler, OVP (2005)
Art. Nr. 050-212-000
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CHF340.–
Trque Leathers Geldbörse · Japan, handgenäht
Art. Nr. 050-247-000
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